Jun 102012
 

Am vergangenen Wochenende, tief im Harz (also janz weit weg) trafen Administratoren aus Wikipedia und Wikibooks und auch einige Interessierte, die die „erweiterten Rechte“ (noch?) nicht haben. AdminCon haben wir – die drei Organisatorinnen Poupou, Henriette und ich – die Veranstaltung genannt. Und dabei gehofft, dass sich sowas etabliert, eine Veranstaltung von und für diese ganz spezielle Gruppe von Freiwilligen. Ob das klappt, wussten wir nicht. Denn ein Wochenende unter Admins, geht das überhaupt gut?

Oh ja, es geht. Sogar sehr gut. Schlafadmins, Power-Admins, Glücksadmins … alle daran interessiert sich auszutauschen. Hochkonzentriert, respektvoll und mit viel Engagement. Ein strammes Programm, lange Abendgespräche und spannende Zigarettenpausen – es war alles da, was für Spaß und neue Ideen wichtig ist. Unmittelbaren Einfluss auf die Wikipedia oder Wikibooks hat dieses Treffen sicher nicht. Allen Anwesenden war völlig klar, dass es nicht darum geht, neue Prozesse oder Regularien zu etablieren. Aber es gibt ein paar interessanter Denkansätze, die es vielleicht auch in die Diskussionen in den Projekten schaffen:

  • Ist es eher der Admin vom Dienst oder die freiwillige Task Force, die sich um die Problemfälle zum Beispiel auf der Sperrprüfung kümmert?
  • Warum gibt es eigentlich keine niedergeschriebenen Anforderungen an Admins, wenn doch bei Wahlen durchaus Erwartungshaltungen deutlich werden?
  • Welche Möglichkeiten existieren, Admin-Entscheidungen zu ent-vereinsamen, sie auf eine breitere Basis zu stellen?
  • Und was hat das Portal:Hund mit Basketball zu tun?

Das ist sicher nicht alles. Vieles wurde eher angerissen als in irgendeiner Art geklärt. Aber es soll mehr davon geben. Wie Poupou in ihrer Zusammenfassung  im Blog von Wikimedia Deutschland schon verraten hat: Das Orgateam steht bereit und ist für Wünsche und Kritik dankbar.

(Und ich frage mich noch immer, warum sowas nicht schon viel früher mal stattgefunden hat.)